Interview mit Monika Mayer, Qualitätsmanagerin bei LaSelva, Italien:
Frau Mayer, die Zutaten für Ihre Produkte werden auf 668 ha im Süden der Toskana angebaut und auch verarbeitet. Kommen alle Kräuter und das Gemüse aus Ihrem Betrieb?
Normalerweise verarbeiten wir aus eigenem Anbau. In klimatisch schwierigen Jahren sind wir manchmal gezwungen, auf andere Quellen zurückzugreifen. Im Bereich Tomate und Basilikum reicht der Rohstoff aus eigenem Anbau nicht mehr aus. Hier arbeiten wir mit langjährigen Partnern in engem Kontakt zusammen.
Wie äußert sich bei Ihnen ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen?
Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen erstreckt sich bei LaSelva über die gesamte Wertschöpfungskette. So fördern wir durch biologische Landwirtschaft und eine schonende Bodenbearbeitung die Kleinstlebewesen für nährstoffreiche Anbauflächen. Bei der Produktverarbeitung setzen wir für die ersten Waschvorgänge der Feldfrüchte gefiltertes Brunnenwasser sowie Energie von unseren Fotovoltaikanlagen ein. Auch beim Verpackungsmaterial achten wir neben der Verbrauchersicherheit vor allem auf die Wiederverwertbarkeit.
Und wie sieht es mit der fairen Entlohnung Ihrer MitarbeiterInnen aus?
Sie werden alle nach Tarif bezahlt.
Was ist Ihre Empfehlung für ein Gericht mit dem LaSelva Bio-Pesto rosso oder verde?
Klassisch mit Pasta, angerührt mit etwas Nudelwasser und serviert mit frisch geriebenem Parmesan. Das Pesto ist aber auch lecker in Sandwiches oder zu gekochten Kartoffeln und Fleisch.
Wir sagen vielen Dank und wünschen buon appetito!
