Essen, was guttut!

Leinöl enthält eine große Menge von ungesättigten Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann, auf die er aber dringend angewiesen ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt: Dreifach ungesättigte Fettsäuren verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, beeinflussen das Immunsystem und hemmen Entzündungsreaktionen. Statt Sonnenblumen- oder Maisöl sollte daher Leinöl bevorzugt werden.

Da zu große Hitze die Fettsäuren schädigt, empfiehlt es sich, Leinöl kalt zu verarbeiten. Hervorragend passt das Öl z. B. zu Salaten oder zu Kartoffeln, Quark und Dips. Leinöl nach dem Öffnen geschützt von Luft und Licht an einem kühlen Ort lagern, damit es nicht ranzig wird.

Nichts zu lachen?

Hätten Sie\'s gewusst? Das Wort Kicher kommt vom lateinischen Wort cicer, was Erbse bedeutet. Kichererbse heißt übersetzt also Erbsenerbse. Kichererbsen gehören in Indien, Mittelamerika und Arabien nach wie vor zu den Grundnahrungsmitteln. Aus Kichererbsenmus bzw. Kichererbsenschrot besteht auch das in Deutschland beliebte Falafelbällchen.
Die mit Cumin, Pfeffer, Petersilie, Knoblauch u.a. gewürzten Bällchen sind eine ausgezeichnete Alternative zu Dönerfleisch und eignen sich obendrein gut für Menschen mit Glutenunverträglichkeit, da in Kichererbsen kein Gluten enthalten ist – guten Appetitappetit!

Schaf mal mild

Nicht jeder griechische Käse heißt Feta. Der nicht ganz so bekannte Manouri sieht dem Feta zwar ähnlich, schmeckt aber zart-cremiger, sahnig und viel weniger salzig. Manouri ist ein Molkeneiweißkäse, ähnlich wie Ricotta und wird aus Schafmolke, Schafsahne und Ziegenmilch hergestellt. Aufgrund ihrer Eiweißzusammensetzung ist Schafmilch und damit der Käse für viele Kuhmilchallergiker eine gute Alternative. Wer eine ausgeprägte Laktoseintoleranz hat, sollte jedoch vorsichtig sein.
In Griechenland wird Manouri vorwiegend als Süßspeise mit Honig und Nüssen gegessen, besonders gut schmeckt er auch überbacken oder in Salaten.

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