Besonders für VegetarierInnen und VeganerInnen sind Paranüsse oder Erdnüsse beliebte Nahrungsmittel, da sie reichlich Eiweiß enthalten. Außerdem sind beide reich an ungesättigten Fettsäuren und besitzen einen besonders hohen Anteil an Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium und Eisen.
Die Paranuss wird auch Hüterin des Regenwaldes genannt und ist der heimliche Liebling unter den Nüssen. Ihr köstliches Aroma und ihre vielen Mineralstoffe machen sie so beliebt. Der Paranussbaum und seine kostbaren Nüsse sind Teil eines sensiblen und komplexen Ökosystems in Peru. Seine großen gelben Blüten können nur durch eine einzige Bienenart bestäubt werden. Eine weitere wichtige Rolle für seine Verbreitung spielt ein kleines Nagetier namens Aguti. Als einziger Urwaldbewohner ist es in der Lage, die harten, holzigen Kapselfrüchte des Paranussbaumes mit seinen scharfen Zähnen zu öffnen.
Die Erdnuss hingegen ist eine krautige, am Boden kriechende Pflanze. Aus botanischer Sicht ist sie keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht – allerdings eine von wenigen, die auch roh gegessen werden können.
